Psychotherapie bei Ängsten, Zwängen und Panikattacken in Tulln
Lerne, deine Angst zu verstehen und wieder frei zu leben.
Angst gehört zum Leben dazu. Doch wenn sie dich im Alltag einschränkt oder dir den Schlaf raubt, kann Psychotherapie helfen. Gemeinsam entdecken wir, was hinter der Angst steckt, und du lernst Schritt für Schritt wieder Sicherheit, Vertrauen und Freiheit zu spüren.
Ursachen und Hintergründe von Angst, Zwang und Panikattacken
Ängste, Zwänge und Panikattacken entstehen selten einfach so. Meist kommen verschiedene Faktoren zusammen – psychische, körperliche und oft auch biografische.
Wenn wir verstehen, was hinter der Angst steckt, öffnet sich der Weg, sie zu lösen und wieder frei zu leben.
Wie entstehen Angststörungen oder Zwänge?
Angst ist ein natürlicher Schutzmechanismus. Sie signalisiert uns: Achtung, hier könnte Gefahr sein. Wenn dieses Warnsystem jedoch dauerhaft aktiviert bleibt, kann die Angst beginnen, dein Leben zu bestimmen. Du fühlst dich vielleicht ständig angespannt, vermeidest Situationen oder hast das Gefühl, innerlich nicht mehr zur Ruhe zu kommen.
Häufige Ursachen sind:
- Anhaltender Stress oder das Gefühl, allem gerecht werden zu müssen
- Schmerzhafte oder belastende Erfahrungen, die noch nachwirken
- Verhaltensmuster, die wir in der Familie gelernt haben
- Ein besonders sensibles Nervensystem
- Innere Konflikte, die lange keine Aufmerksamkeit bekommen haben
Was ist der Unterschied zwischen Angst, Zwang und Panikattacke?
- Angst ist eine natürliche Reaktion des Körpers auf Gefahr.
- Bei Angststörungen bleibt dieses Gefühl bestehen, auch wenn keine reale Bedrohung da ist.
- Zwangsstörungen äußern sich in wiederkehrenden Gedanken oder Handlungen, die kurzfristig beruhigen, aber langfristig belasten und sich kaum stoppen lassen, selbst wenn man sich verzweifelt dagegen wehrt.
- Panikattacken sind plötzlich auftretende, sehr intensive Angstanfälle, die oft als Todesangst erlebt werden, ohne dass eine reale Gefahr besteht. Sie dauern meist einige Minuten, verschwinden von selbst, hinterlassen jedoch häufig eine starke Angst vor der nächsten Attacke.
Können Ängste und Zwänge von selbst verschwinden?
Manche Ängste werden mit der Zeit leiser. Wenn sie dich jedoch im Alltag einschränken, kann Psychotherapie eine wertvolle Unterstützung sein, um wieder mehr Leichtigkeit zu erleben.
Wann sollte ich psychotherapeutische Hilfe in Anspruch nehmen?
Wenn Angst oder Zwangsgedanken deinen Alltag, Schlaf oder Beziehungen beeinträchtigen, kann Psychotherapie helfen, wieder Stabilität und Sicherheit zu finden.
Wie läuft eine Therapie bei Angststörungen ab?
Zu Beginn schauen wir gemeinsam, wie sich deine Angst zeigt und was sie dir mitteilen möchte. In der Therapie geht es nicht nur um Symptome, sondern um dich als ganzen Menschen – um deine Geschichte, deine Erfahrungen und das, was dich geprägt hat. Wenn du lernst, der Angst nicht länger auszuweichen, sondern ihr mit Offenheit zu begegnen, verliert sie nach und nach ihre Macht. So entsteht Raum für Vertrauen, innere Ruhe und mehr Leichtigkeit im Leben.
Wussten Sie, dass Psychotherapie wissenschaftlich belegt zu den wirksamsten Behandlungen bei Angststörungen gehört?
Studien zeigen, dass Psychotherapie bei Angststörungen, Panikattacken und Zwängen deutlich wirksamer ist als Selbsthilfe oder medikamentöse Behandlung allein. Auch in der Existenzanalyse steht die persönliche Auseinandersetzung mit der Angst im Mittelpunkt – um nachhaltige Veränderung und innere Freiheit zu ermöglichen.
Mein therapeutischer Ansatz bei Angst, Zwang & Panik
Jede Angst ist einzigartig – genauso wie der Mensch dahinter.
In meiner Arbeit steht das persönliche Erleben im Mittelpunkt. Mit Methoden der Existenzanalyse schaffen wir Raum, die Angst zu verstehen, anstatt sie zu bekämpfen.
Gemeinsam schauen wir darauf,
- was deine Angst dir sagen möchte,
- welche Erfahrungen und inneren Haltungen sie nähren
- wie du wieder in Kontakt mit Vertrauen, Freiheit und innerer Stärke kommen kannst.
Ziel ist nicht, Angst „wegzumachen“, sondern ihr einen Platz zu geben, an dem sie dich nicht mehr beherrscht – damit du dein Leben wieder freier gestalten kannst.
Typische Therapieelemente:
- Verstehen statt Wegdrücken
- Beziehung zur Angst aufbauen
- Innere Haltung stärken
- Erfahrungen und Prägungen erkennen
- Achtsamkeit und Selbstwahrnehmung
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Über mich
Ich bin Jessica Valappila und 1997 in Wien geboren. Durch meine indischen Wurzeln habe ich einen Teil meiner Kindheit in Kerela (Indien) verbracht, lebe aber seit Beginn der Volksschule durchgängig in Klosterneuburg in Österreich.
Früh habe ich angefangen, neben der Schule zu arbeiten. Dadurch wurde mir schnell bewusst, dass ich mit Menschen arbeiten möchte. Ich habe mich dafür entschieden, ihren Berufsalltag danach auszurichten, Menschen psychologisch zu begleiten und zu betreuen.
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Angst ist kein Zeichen von Schwäche – sie zeigt, dass du viel zu lange stark warst.
Wenn du den Mut hast, den ersten Schritt zu machen, begleite ich dich gerne dabei.